Das „Land im Gebirge“ hat eine jahrhunderte alte kulinarische Tradition. Die ursprüngliche, alltägliche Bauernkost war der schweren Arbeit wegen deftig: Muas, Plente, Nocken, Knödel …

Richtig „aufgekocht“ wurde an diversen Feiertagen und Hochzeiten – den „Kuchlfesttagen“. Von aufwändigen Fleischgerichten bis hin zum üppigen Dessert wurde alles auf den Tisch gebracht, was Küche und Keller zu bieten hatten. Heute ist es Traditions- und Qualitätsbewusstsein, Produkte aus der Region zu verwenden. „Wissen woher es kommt“ ist Grundsatz. Auch die geografische Nähe zu Italien hat die Ess- und Trinkkultur Osttirols von jeher stark beeinflusst. Gekocht wird vielerorts immer noch nach alten überlieferten Rezepten, die jedoch – kalorienmäßig „abgespeckt“ – der heutigen Zeit angepasst sind. Und dass Osttirol, im Verhältnis zu seiner Größe, eine ungewöhnliche Dichte an Haubenlokalen hat, zeugt von großer Leidenschaft fürs Kochen.

kochbuch

 

Wie schmeckt Osttirol
von Inge Prader